Stwórba Boža, templo swjaty, wočin twoje
wrota mi, njech we tebi přeměnjaty wobraz
widżu žiwjenski: Zo so młodosć dyrbi minyć,
zańć mi róže na ličku,
kaž ma dale njesć a
linyć žołma žołmu
slěbornu



















































































Jan Bulank



Jan Bulank wurde am 07. September 1931 in Wotrow/Ostro geboren und starb am 17. Januar 2002 in Mješicy/Meschwitz. Nach dem Abitur studierte er Komposition an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. (1952-1955) und im Anschluss Chor- und Ensembleleitung an der Hochschule „Franz Liszt“ in Weimar.

Schon frühzeitig begann er zu komponieren, schrieb und bearbeitete eine Reihe beliebter Lieder für sein sorbisches Volk. Gemeinsam mit Jan Handrik stellte er das wohl bekannteste sorbische Liederbuch, das „Towaršny spěwnik“ zusammen, harmonisierte und komponierte hierfür Lieder. Sein dort erschienenes „Wjesele dźensa“ ist inzwischen zum Volkslied geworden. Er wirkte viele Jahre als Musikdirektor (MD) am Sorbischen National-Ensemble (SNE) in Bautzen.

In seinem kompositorischen Schaffen prägte er die Arbeit des Sorbischen National- Ensembles vom Lied, Orchestrierungen, Orchestersuiten, Ballettmusiken, Werken für Chor, Ballett und Orchester sowie kleinen orchestralen Bühnenstücken – sogenannten Bühnenmusiken. Eines seiner letzten Werke ist die 2001 uraufgeführte „Missa Sorabica“.

Jan Bulank gründete im Jahre 1964 den Chor „Budyšin“ und nahm mit ihm 1972 am Intenational Musical Eisteddfod in Llangollen in England teil. Der Chor erreichte unter 32 Chören aller Kontinente den 4. Platz. Über 30 Jahre war er Leiter des Chores „Budyšin“ und prägte ihn nachhaltig.

Im Laufe seiner künstlerischen Schaffenszeit wurde Jan Bulank zu einer herausragenden und, nicht nur das kulturelle Leben, prägenden Persönlichkeit für uns Sorben.

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